Ein Satz mit X – das war wohl nix … „Erste“ verliert Spitzenspiel deutlich!

Es wurde viel spekuliert im Vorfeld dieses „Gipfeltreffens“ in der Bezirksliga Gruppe 2 zwischen der TSG 1896 Wellerode und der SVH 1945 Kassel III. Die Frage, ob die Gäste nun in die Bezirksoberliga aufsteigen wollen oder nicht, beschäftigte die halbe Tischtennisnation im Kreis Kassel (zumindest die in der BL2 ;-)). Noch bevor der erste (Plastik-) Ball dann aber am vergangenen Samstagnachmittag geschlagen wurde, war diese seit Wochen spekulierte Frage beantwortet: die Harleshäuser wollen aufsteigen und kamen genau aus diesem Grund mit einer beeindruckenden Mannschaft nach Wellerode, die u. a. gespickt war mit (ehemaligen) Hessenliga-Spielern. Und so war es irgendwie auch nicht verwunderlich, dass sich diese Partie etwas einseitig entwickelte und die Gäste am Ende doch deutlich die Nase vorne hatten.

Daniel Rienitz vs. Martin Alexander

Dabei konnten wir gerade in der Anfangsphase noch ganz gut mithalten und nach dem knappen 5-Satz-Doppelerfolg von Alexander Otto und Jan Peiker sowie dem spektakulären 3:0 Sieg von Alex O. gegen Jörg Jeschik verlief das Match noch ausgeglichen. Zu diesem Zeitpunkt führte Daniel Rienitz am Nebentisch gar mit 2:1 gegen Martin Alexander und man hätte in dieser Phase sogar die Chance auf eine Führung gehabt. Doch „hätte, wenn und aber“, Daniel`s Partie ging im fünften Satz verloren und die Harleshäuser bauten ihren Vorsprung von nun an sukzessive aus. Lediglich Jan konnte diesen Lauf der Gäste nach einer starken Leistung gegen Dr. Thomas Luck nochmals kurz stoppen und verkürzte auf 3:4. Es folgten jedoch drei 3-Satz-Klatschen in Folge und SVH zog mit 3:7 von dannen.

Die Euphorie war mittlerweile der Ernüchterung gewichen und auch unter den zahlreichen Zuschauern machte sich die Resignation spürbar breit. Dennoch gilt gerade unseren Anhängern aus Wellerode, Wattenbach, Vollmarshausen, Lohfelden und Kassel ein dickes Lob und ein herzliches Dankeschön für diese tolle Unterstützung. Es hat wirklich riesig Spaß gemacht, mal vor so einer Kulisse in Wellerode Tischtennis zu spielen. An dieser Stelle möchte ich natürlich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass sich die spielerische Überlegenheit der Gäste an diesem Samstagnachmittag letztendlich durchsetzte und wir auch in den folgenden beiden Einzelpartien nicht über den Gewinn lediglich eines Satzes hinauskamen. Von daher gilt es, der besseren Mannschaft an diesem Nachmittag zu gratulieren und der SVH 1945 Kassel III alles Gute für die neue BOL-Saison zu wünschen. Für unsere Mannschaft gilt es jetzt, den Fokus auf die letzten beiden Saisonspiele zu legen, um das notwendige Selbstvertrauen und die spielerische Sicherheit zurückzugewinnen, damit sich der Traum von der Bezirksoberliga in den Relegationsspielen Anfang Mai doch noch erfüllt.

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