8:8 in Wenigenhasungen … Erster Punktverlust für unsere „Erste“!

Es gibt Spiele in der Saison auf die man sich ganz besonders freut. Und ein solches Spiel stand am Samstag, den 04.11.2017, auf dem Spielplan der noch jungen Saison. Denn an diesem Tag stand die Partie gegen die Mannschaft des TSV Wenigenhasungen auf dem Programm. Vorfreude auf der einen Seite, da uns ein spannendes Spiel bevor stand, denn alle drei bislang in der Bezirksliga absolvierten Begegnungen gegen dieses Team mussten im Schlussdoppel ausgefochten werden. Die Bilanz ist mit einem 9-7, 8-8 und 7-9 ausgeglichen. Der zweite Grund der Vorfreude bestand darin, dass wir auf einen Gegner trafen, mit dem wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegen und nach Abschluss der Partie immer noch gemütliche Stunden verbringen.

Aber zunächst stand das Sportliche im Vordergrund und die Mannschaft aus Wenigenhasungen zeigte sich von der ersten Minute an hochmotiviert. Etwas überraschend gerieten wir daher zu Beginn der Partie in Rückstand. Lediglich unser Doppel Nr. 1 Alexander Otto und Jens Ritschel konnten punkten, sodass sich ein 1-2 Rückstand nach den Doppeln ergab. Dieses bauten die Gäste sogar zum 3-1 aus, da unser Neuzugang Daniel Rienitz mit dem für die Bezirksliga untypischen Einsatz der Zelluloid-Bälle nicht wirklich zurecht kam (mittlerweile wird fast ausschließlich mit Plastikbällen gespielt). Was sich dann aber in der nächsten Stunde in der kleinen Halle von Wenigenhasungen ereignete, war eine Mischung aus sehr starken Spielen unserer Mannschaften gekoppelt mit dem nötigen Quäntchen Glück. Zunächst konnte Alex O. seine Partie gegen die Nummer 2 der Gäste in fünf hart umkämpften Sätzen gewinnen. Anschließend drehten wir im zweiten Paarkreuz das Match. Zunächst konnte Jens gegen den stark spielenden Nachwuchsspieler Julian Hinz punkten und Jan Peiker konnte nach Abwehr eines Matchballes den Entscheidungssatz gegen Holger Kleinhans für sich entscheiden – 4:3 für uns. Im dritten Paarkreuz schien die Partie aber wiederum zu kippen, denn sowohl Tobias Ochs als auch Alexander Schmid lagen beide mit 0-2 Sätzen hinten. Während Tobi gegen Jochen Arnold die nächsten 3 Sätze recht souverän für sich entscheiden konnte, quälte sich Alex S. über die gesamte Distanz und konnte nach Abwehr mehrerer Matchbälle einen glücklichen Sieg einfahren.

Als im Anschluss im Duell der beiden Nr. 1 Alex Otto sich wiedermal in fünf Sätzen gegen Lars Pflüger durchsetzen konnte und damit die 7-3 Führung erzielte, waren sich die meisten in der Halle einig, dass diese Partie wohl mit einem Sieg für unsere Mannschaft enden würde. Aber man sollte sich im Tischtennis nie zu sicher sein – denn alles was im ersten Durchgang für uns lief – lief im zweiten Durchgang für die Wenigenhasunger. Und so kamen die Gastgeber durch drei knappe Siege auf 7-6 heran. Alex S. mit einen 4-Satz-Sieg sorgte für den achten Punkt unserer Mannschaft und damit war ein Punktgewinn sicher. Tobi war drauf und dran den Sack zuzumachen, aber nach souveränen erstem Satz und hoher Führung im zweiten bekam sein Gegner einen Lauf und somit stand es 8-7 und es kam wie immer wenn Wenigenhasungen auf Wellerode trifft: Abschlussdoppel. Und hier traf unser neu formiertes und bis dato ungeschlagenes Doppel Alex O / Jens R auf die Brüder Pflüger und damit auf eines der stärksten Doppel in der Bezirksliga. Es sollte ein krönender Abschluss werden, denn was die vier Spieler über fünf Sätze zeigten war Tischtennis auf allerhöchstem Niveau. Am Ende setzte sich das Team von Wenigenhasungen mit 11-9 im Entscheidungssatz durch und krönte damit ihre Aufholjagd zum abschließenden 8-8. Im Nachhinein kann man philosophieren, war es jetzt ein Punktgewinn oder ein Punktverlust. Klar haben wir uns im ersten Moment aufgrund der hohen Führung geärgert – aber nach dem ersten Ärger stand schnell fest, dass dieses 8-8 absolut leistungsgerecht und für beiden Seiten verdient war. Und so verbrachte wir noch nach dem Spiel das ein oder andere gemütliche Stündchen in Wenigenhasungen – vielen Dank nochmal für die hervorragende Bewirtung! Wir werden uns revanchieren. (© Alexander Schmid)

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