Erfolgsserie gerissen … „Erste“ verliert gegen Tabellenführer!

Am Ende dieses fast dreistündigen Matches gegen den unangefochtenen und verlustpunktfreien Tabellenführer vom GSV Eintracht Baunatal konnte man sich fast ein wenig ärgern. Zwar sieht das Ergebnis mit 4:9 sehr deutlich aus, dennoch war in diesem Spiel irgendwie mehr drin. Fünf 5-Satz-Krimis, fünfmal Spannung und fünfmal gingen die Gäste als Sieger vom Tisch. Ist das der Unterschied zu diesem Top-Team, dass unaufhaltsam der Meisterschaft in der Bezirksliga Gruppe 2 entgegensteuert oder liegt es an der fehlenden Cleverness im entscheidenden Moment, an den konditionellen Vorteilen des Tabellenführers oder gar am notwendigen Quentchen Glück. Es ist mühsam, dies zu hinterfragen, denn letztendlich zählen am Ende die Fakten und die sprechen eindeutig für die Gäste.

Gegen das Team aus Großenritte musste unsere 1. Herren-Mannschaft komplett auf sein zweites Paarkreuz verzichten, konnte aber mit Hermann Kinzl und Ralf Baumann auf reichlich Erfahrung zurückgreifen. Diese Erfahrung zahlte sich dann auch sogleich aus, konnte Ralf doch an der Seite von Tobias Ochs den ersten (Doppel-)Punkt für unsere Mannschaft holen. Im ersten Einzel an diesem sonnigen Samstagnachmittag hatte Alexander Otto wie schon im Doppel Pech und verlor unglücklich im 5. Satz. Jens Ritschel machte es derweilen besser, siegte in vier Sätzen und verkürzte somit auf 2:3. Sascha Wagner hatte im Anschluss die Möglichkeit zum 3:3 auszugleichen, musste sich aber auch in fünf Sätzen geschlagen geben. Was folgte waren drei weitere Niederlagen in Serie und ein 2:7 Rückstand zur „Halbzeit“.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts konnte Alex O. zunächst auf 3:7 verkürzen, ehe die Gäste abermals zuschlugen. Der 4-Satz-Erfolg von Sascha war dann im Anschluss nur noch Ergebniskosmetik, denn nach einer weiteren 5-Satz-Niederlage war die erste Niederlage nach sieben Siegen in Serie besiegelt. Dass die Siegesserie gegen den Tabellenführer endetet war an diesem Abend dann nur ein schwacher Trost für unsere Jungs und sollte daher auch nicht als Maßstab gelten. Am Ende zählt schließlich auch das, was zuvor erreicht wurde und das ist bisher eine ganze Menge.

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