Punktgewinn in Espenau … „Erste“ feiert Herbstmeisterschaft!

Zum Abschluss der Vorrunde kam es am vergangenen Samstag zum Spitzenspiel in der Bezirksliga Gruppe 2, dabei traf der Tabellenzweite SV Espenau 1896/1946 auf den Spitzenreiter der BL2, die TSG 1896 Wellerode. Und hätte uns das einer vor der Saison gesagt, dass wir im letzten Vorrundenspiel um die „Herbstmeisterschaft“ spielen würden, ich glaube, wir hätten ihn für verrückt erklärt. Doch die Tabelle lügt nicht und so fuhren wir zwar als Tabellenführer, aber auch als Außenseiter nach Hohenkirchen, um uns mit diesem bezirksligaerfahrenen Team zu messen. Und dieses „außergewöhnliche“ Spitzenspiel entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch.

Mit zwei Doppelsiegen hatten wir zunächst einen Start nach Maß in diese Partie. Alexander Otto und Sascha Wagner gewannen ebenso in vier Sätzen wie Alexander Schmid und Tobias Ochs. In den Einzeln hatte zunächst Jens Ritschel gegen Mario Mönnich Pech, als er sich nach einem 0:2 Satzrückstand zurück in die Partie kämpfen konnte, um dann doch noch im Fünften zu Neun zu verlieren. Unsere gesundheitlich etwas angeschlagene Nummer Eins Alex O. gewann im Parallelspiel in vier Sätzen gegen Martin Grötsch und brachte unsere „Erste“ wieder mit einem Zähler Vorsprung zum 3:2 in Führung. Im zweiten Paarkreuz hatte Sascha gegen den bis dato noch ungeschlagenen Jürgen Deiselmann wenig zu bestellen, während Alex S. am Nebentisch die Partie gegen Alexander Neumann eigentlich im Griff zu haben schien. Doch trotz einer 2:0 Führung konnte Alex das Match leider nicht nach Hause bringen und so gingen die Gastgeber erstmals mit 4:3 in Führung. Hermann Kinzl, der für noch immer grippekranken Andreas Stein zu seinem dritten BL-Einsatz kam, hatte gegen Uwe Wilhelmy beim 0:3 keine Chance und Espenau konnte seine Führung weiter ausbauen. Tobi konnte allerdings noch im letzten Einzel im ersten Durchgang nach einer souveränen Leistung und einem 3:0 Sieg gegen Sven Bohnes zum 4:5 „Halbzeitstand“ verkürzen.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kam es zunächst zum Top-Spiel M. Mönnich vs. A. Otto, dass unsere Nummer Eins nach vier hart umkämpften Sätzen für sich entscheiden konnte. Unsere „Erste“ konnte den Rückstand also wieder egalisieren, musste aber in den folgenden beiden Einzelbegegnungen erneut einen Rückschlag einstecken. Beim Stand von 5:7 und einem 0:2 Satzrückstand von Tobi in seinem vorgezogenen Spiel schwand die Hoffnung auf einen Punktgewinn zusehends, doch die Partie war noch nicht zu Ende und es begann eine turbulente Schlussphase. Die begann dann mit der 2:0 Führung von Sascha gegen A. Neumann sehr zuversichtlich, erhielt aber nach dem 2:2 Satzausgleich postwendend einen Dämpfer. Zeitgleich konnte Tobi am Nebentisch ebenfalls zum 2:2 ausgleichen und so gingen beide Partien in den Entscheidungssatz. Hier war uns das Glück dann mehr als hold und mit zwei 5-Satz-Erfolgen konnten wir zum 7:7 ausgleichen. Das letzte Einzel an diesem Samstagabend entwickelte sich ebenfalls zu einem wahren Tischtennis-Krimi und auch hier hatten wir in Person von Hermann das glücklichere Ende. Somit hatten wir schon vor dem Schlussdoppel einen nicht für möglich gehaltenen Punkt sicher in der Tasche und das Bonusspiel stand noch vor der Tür. Im letzten Match an diesem Abend merkte man dann aber unserem Schlussdoppel die lange Saison an und in der ein oder anderen Situation fehlte dann die notwendige Konzentration. Und so mussten sich Alex O. und Sascha nach einer klasse Doppelvorrunde mit 1:3 geschlagen geben und die Partie endete leistungsgerecht 8:8 Unentschieden. Dennoch konnte unsere Mannschaft mit diesem Punktgewinn die „Herbstmeisterschaft“ feiern und sich damit mit einer grandiosen Vorrunde in die Winterpause verabschieden. Mit 16:6 Punkten überwintert unsere 1. Herren-Mannschaft mit einem Punkt Vorsprung auf Espenau auf Rang Eins der Bezirksliga Gruppe 2 und darf stolz auf die gezeigte Leistung sein. Unser Dank gilt an diesem Samstag den Gastgebern für eine tolle Bewirtung und unserem Glücksbringer Petra, die uns zu später Stunde sogar noch gen Stadt gefahren hat.

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