„Erste“ verfällt wieder in alte Muster … 6:9 gegen Auedamm II!

Eigentlich sollte man ja meinen, dass unsere 1. Herren-Mannschaft mit dem Auswärtssieg in Niederzwehren eine riesige Portion Selbstvertrauen getankt haben müsste. Dass sich mit diesem Sieg der Druck und die Furcht vor dem Absturz in den Tabellenkeller wie in Luft aufgelöst hätte. Dass man eigentlich ganz frei aufspielen könnte, weil man gemerkt hat, dass man das Tischtennisspielen nicht verlernt hat. Doch was unsere Mannschaft nur einen Tag nach dem Spiel bei der TSG 1887 Kassel im Heimspiel gegen die Kasseler Spvgg. Auedamm II präsentierte, hat doch viele Fragezeichen aufgeworfen. Obwohl die Gäste ohne ihr komplettes erstes Paarkreuz angetreten sind (und das soll die Leistung der Auedammer in keinster Weise schmälern), konnte unsere Mannschaft die große Chance nicht nutzen, sich weiter vom hinteren Tabellendrittel abzusetzen.

Stattdessen startete man (mal wieder) mit einem 1:2 Rückstand nach den Doppeln. Alexander Otto und Sascha Wagner mit ihrem siebten Doppelsieg in Folge holten zu Beginn dieser Partie den ersten Zähler. Alex O. hatte im Anschluss keine Probleme und siegte souverän in drei Sätzen. Dem zwischenzeitlichen 2:2 folgten dann zwei Niederlagen, ehe Hermann Kinzl in vier Sätzen auf 3:4 verkürzen konnte. Es sollte dann aber unser letzter Punkt im ersten Abschnitt bleiben und so ging man mit einem 3:6 Rückstand in die „Halbzeit“.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts läutete Alex O. dann die mögliche Aufholjagd mit einem knappen 5-Satz-Sieg im Spitzenspiel ein. Als dann auch noch Alexander Schmid in vier Sätzen und Sascha in drei Sätzen ihre Einzelmatches gewannen, war der 6:6 Ausgleich perfekt. Und als am Nebentisch Hermann bereits mit 2:0 Sätzen und 6:2 im dritten Satz führte, schien die Wende in dieser Begegnung geschafft. Doch was sich dann an diesem Samstagnachmittag im November in der Neuen Sporthalle abspielte, erinnerte doch stark an den Auftritt in der Woche zuvor gegen Rengershausen. Hermann musste sich im fünften Satz noch geschlagen geben und im dritten Paarkreuz kam auch im zweiten Durchgang kein Punktgewinn. So war die 6:9 Niederlage unserer „Ersten“ um 19:00 Uhr besiegelt und man würde lügen, wenn wir uns über diese Pleite nicht richtig ärgern würden. Doch wie so oft, haben wir direkt im Anschluss an diese Partie in einer ausführlichen Analyse die Mängel „gnadenlos“ aufgedeckt und in einer ausgiebigen Bierlaune Lösungswege erarbeitet. Gucken wir mal, ob sie auch umsetzbar sind ;-).

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