Missglückter Rückrundenauftakt … „Erste“ startet ohne Punktgewinn ins Jahr 2014!

„Willkommen im Mittelmaß“ … so oder so ähnlich würde wohl die Schlagzeile in einer großen Boulevardzeitung lauten, wenn sie sich denn für unseren kleinen Tischtennisclub aus der Perle der Söhre interessieren würde. Ich bezeichne es einfach mal als einen „klassischen Fehlstart“, den wir an diesem Wochenende hingelegt haben. Nach einer grandiosen Vorrunde mit 14:8 Punkten und einen Zähler Rückstand auf einen Relegationsplatz, war die Zielvorgabe für die Rückrunde klar definiert: mit voller Konzentration den zweiten Platz erobern. Die Messlatte war also ziemlich hoch gelegt und mit dem Auftaktgegner, der Mannschaft der TSG 1887 Kassel, schien eine lösbare Aufgabe auf dem Programm zu stehen. Doch wie lautet eine bekannte Redensart: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ und wie viel Wahrheit in diesem Spruch steckt, zeigte dieses Tischtennismatch einmal mehr sehr deutlich.

Denn eigentlich startete unsere 1. Herren-Mannschaft am vergangenen Freitag in Niederzwehren gewohnt sicher in die Partie. Alexander Otto und Sascha Wagner ohne Probleme in drei Sätzen und Alexander Schmid und Tobias Ochs nach einem hart umkämpften 5-Satz-Sieg bescherten uns eine 2:1 Auftaktführung nach den Doppeln. In den jeweiligen Paarkreuzen folgten dann ausgeglichene Ergebnisse. Alex Otto im ersten, Alex Schmid im zweiten und Hermann Kinzl im dritten Paarkreuz siegten allesamt souverän in drei Sätzen und man ging mit einer 5:4 Führung in die „Halbzeit“.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kam es dann zum Spitzenspiel zwischen Alex O. und Selahattin Ücok, das Alex allerdings etwas unerwartet in vier Sätzen abgeben musste. Die Zwehrener glichen somit aus und gingen im Anschluss sogar mit 6:5 in Führung. Somit standen wir erstmals unter Zugzwang, konnten aber durch Alex S. postwendend den Ausgleich erspielen. Nach der abermaligen Führung der Gastgeber gelang wiederum Hermann, der einen vorzüglichen Abend erwischte, der erneute Ausgleich zum 7:7. Nachdem man aber auch das letzte Einzel an diesem Freitagabend abgeben musste, standen wir im Schlussdoppel mit dem Rückwand zur Wand. Konnten wir zumindest noch einen Punkt ergattern oder war unser „Aufstiegsziel“ schon nach dem ersten Rückrundenspiel zum Scheitern verurteilt. Nun ja, ein 11:9, 11:8 und 11:3 sprechen eigentlich eine mehr als deutliche Sprache, insbesondere da WIR diese „Prügel“ bezogen. Somit stand um kurz nach Elf Uhr eine 9:7 Niederlage zu Buche und unsere selbst ernannten Ansprüche erhielten bereits zum Rückrundenauftakt einen empfindlichen Dämpfer. Wie es dann am nächsten Tag gegen den direkten Mitkonkurrenten aus Elgershausen, der an diesem Abend ebenfalls eine unerwartete Niederlage kassierte, weiterging, „erzähle“ ich Euch beim nächsten Mal.

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